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8 Ocak 2016 Cuma

CES 2016: Bentley präsentiert Continental GT V8 S Monster by Mulliner mit 3.400 Watt!

Wer viel Wert auf erstklassigen Klang legt, dürfte an diesem Conctinental GT nicht vorbei kommen. - Foto: Bentley
Las Vegas ist nicht nur das Spielerparadies schlecht hin, sondern wird auch einmal im Jahr zum IT Mekka. Auf einer der weltweit wichtigsten IT-Messen des Jahres präsentieren nicht nur Firmen aus der IT-Branche ihre Neuheiten und Highlights, sondern auch für die Automobilindustrie wird dieses Ereignis immer wichtiger. In diesem Jahr haben dabei nicht nur die ganz Großen Autohersteller einen Stand auf dem Messegelände in Las Vegas gebucht, auch eher kleinere Hersteller wie Bentley zeigen dort gerade ihre Neuheiten.

Bentley hat dabei den Continental GT V8 Monster by Mulliner mit in die Wüste von Nevada gebracht. Das luxuriöse Coupé ist dabei aber nicht, wie viele andere Fahrzeuge, ein unverkäuflicher Prototyp, sondern ein Produktionsmodell, welches von Bentley in einer streng limitierten Kleinserie angeboten werden wird. Bentley sagt, dass man mit diesem Auto vor allem Künstler und Musiker ansprechen möchte, wahrscheinlich weil diese auch die einzige Zielgruppe sein dürfte, die sich diesen Wagen auch wirklich leisten kann. Vor allem die Musiker dürften mit diesem Fahrzeug vollstes auf ihre Kosten kommen. In Zusammenarbeit mit Monster wurde im Innenraum des edlen Briten ein High-End-Soundsystem mit nicht weniger als 16 Lautsprechern verbaut, die es zusammen auf unglaubliche 3.400 Watt bringen. Damit der Sound einem dabei möglichst sehr lange nachhaltig in Erinnerung bleibt wurde das System persönlich von Monster Chef Noel Lee abgestimmt.

Der Klang ist bei diesem Fahrzeug aber nur ein Highlight von vielen. Der Continental GT wartet mit einem rot-schwarz gehaltenen Innenraum auf, in diesem sich auch eine in 3D gelaserte Blende (im Stile des Monster Logos) wiederfindet, die wiederum perfekt mit dem schwarzen Finish harmoniert. Außerdem verfügt der Innenraum über spezielle Einstiegsleisten, einzigartige Stickereien in den Kopfstützen, sowie über drahtlose und goldfunkelnde Monster Kopfhörer Namens 24K.

Während der Innenraum in rot und mit schwarzen Akzenten überzeugt, tut dies auch das Exterieur, wenn gleich hier die Farbe Onyx Sschwarz dominiert und rot den einen oder anderen farblichen Akzent setzt. Preise wurden bislang noch nicht bekanntgegeben. Doch ist das auch wirklich wichtig? Wer sich ein solches Auto leisten kann, fragt sowieso nicht danach.

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Foto(s) © Bentley

6 Ocak 2016 Çarşamba

CES 2016: Der Bulli wird elektrisch

Volkswagen präsentiert im Spielerparadies Las Vegas den BUDD-e. Ein Elektroflitzer mit viel Freiraum und einer gehörigen Reichweite. - Foto: Volkswagen
Die Hoffnung, dass der Volkswagen T1 doch noch irgendwann ein Revival erleben wird, lebt in vielen. Aktuell ist diese dabei besonders groß, denn nach der Premiere der ersten Konzeptstudie im Jahre 2014 und einer weiteren im Jahre 2011, präsentiert Volkswagen auf der CES 2016 in Las Vegas gerade die dritte Generation dieser verheißungsvollen Studie. Selbstredend übertrifft der BUDD-e all seine Vorgänger dabei um Längen und hat anno 2016 sogar das Stromern für sich entdeckt.

Auch wenn der "Bully" des 21. Jahrhunderts mit seinem geistigen Ur-Vater nur noch wenig gemeinsam hat, den Wunsch nach einer Markteinführung versprüht auch dieser sofort. Die Konzeptstudie kommt im Gegensatz zum damaligen T1 kantiger und voluminöser daher. Auf 4,6 Meter länger verbauten die VW-Designer und - Ingenieure massig Hightech, was vor allem die Generation Smartphone begeistern dürfte. Neben elektronischen Displays ist der E-Bulli voll vernetzt und ermöglicht den Insassen sogar über das Tablet mit dem Fahrzeug zu kommunizieren. So lassen sich beispielsweise Lieblings-Songs ins System einspeisen.

Natürlich arbeitet in der Konzeptstudie kein gewöhnlicher Verbrennungsmotor, sondern ein umweltfreundlicher Elektroantrieb, mit dem Reichweiten von bis zu 533 Kilometer möglich sein sollen. Die Systemgesamtleistung des allradgetriebenen Fahrzeugs liegt bei 235 kW / 317 PS und wenn dem BUDD-e einmal der Saft ausgehen sollte, reichen ihm bereits 30 Minuten um die Batterie wieder auf 80 Prozent zu laden.

Außerdem präsentiert VW den e-Golf Touch. Dieser ist mit der neuesten Infotainment Generation ausgerüstet. - Foto: Volkswagen
Nachdem Volkswagen vergangenes Jahr den Golf R Touch ins Spielerparadies nach Las Vegas brachte, präsentieren die Wolfsburger dieses Mal e-Golf Touch. Er basiert auf seinem Serienpendant mit dem Unterschied, dass er über ein modernes Infotainmentsystem auf einen der wichtigsten Connectivity-Trends der unmittelbaren Zukunft zugreift. So kommt im Golf-e-Touch neben der Gestensteuerung auch eine Weiterentwicklung des Modularen Infotainment Baukastens (MIB) mit einem 9,2 Zoll großen Display zum Einsatz. Mit diesem Touchdisplay verschmilzt die Bedienwelt der Smartphones und die der Automobile noch weiter.

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Foto(s) © Volkswagen

5 Ocak 2016 Salı

CES 2016: Faraday Future – Tablet auf Rädern

Angekündigt als großer Tesla Herausforderer entpuppt sich die neue Automarke Faraday Future auf der CES 2016 in Las Vegas vielmehr als großer Bluff. Die Macher hinter diesem Projekt sprachen viel, wann das ominöse Auto aber kommen oll, wurde nicht verraten. - Foto: Faraday Future
Die Zukunft der Mobilität hat einen neuen Namen: Faraday Future. Der mysteriöse Neuling, der aus dem Nichts kommt, um die Automobilindustrie zu revolutionieren, präsentierte sich gestern zu Beginn der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (–9.1.2016) mit einem durchaus konventionellen Auftritt seinem internationalen Publikum. Wer in der Welthauptstadt der Unterhaltung eine glamouröse Show mit Licht- und Lasereffekten einschließlich eines Kurzauftritts eines Stars wie Céline Dion erwartet hatte, wurde enttäuscht. Die Vertreter von Faraday Future, kurz FF, traten im klassischen Grau auf und versprachen aber nichts weniger als die komplette Neuausrichtung der Automobilität. Und nachdem die Probleme mit dem störrischen Teleprompter gelöst waren, konnte die Reise in die automobile Zukunft beginnen.

„Wir verstehen uns weniger als klassischen Automobilhersteller, sondern als Technologie-Unternehmen“, erklärte der ehemalige Jaguar-, Lotus- und Tesla-Manager Nick Sampson, der nun bei FF die Abteilung Entwicklung und Forschung leitet. „Wir sind angetreten, um die Bedeutung der Mobilität für die Menschen heute und morgen zu überdenken. Wir brauchen dafür keine 100-jährige Tradition im Automobilbau. Wir haben ein ausgezeichnetes Team und sind viel schneller als alle anderen Hersteller.“ Die Zukunft aus FF-Sicht rollt demnächst autonom und elektrisch über die Straßen. Als Vorbild für die künftige Marschrichtung zitierte Sampson die Vorstellung des ersten I-Phone von Apple vor genau neun Jahren. So wie Apple damals die Welt der Kommunikation auf den Kopf gestellt hat, möchte auch Faraday die mobile Welt neu definieren. Dabei denkt der künftige Hersteller nicht nur an den Verkauf von Automobilen, sondern auch an Modelle wie Carsharing, um die Umweltbelastung durch den Verkehr zu senken.

Hinter dem selbstbewussten Neuling steht der chinesische Medienkonzern LeTV, dessen Mitgründer Ding Lei früher beim staatlichen chinesischen Automobilkonzern SAIC die Produktion von 3000 Automobilen täglich verantwortete. Was ihm offensichtlich, wie er auf der Bühne in Las Vegas gestand, ein schlechtes Gewissen bereitet. „Ich will heute der Umwelt etwas zurückgeben, indem ich eine umweltschonende Form der Mobilität verantworte.“ Inzwischen arbeiten weltweit 750 Menschen an der Verwirklichung dieses Vorhabens.

Basis dieser umweltschonenden Art der Fortbewegung ist eine von FF entwickelte Plattform, auf der sich „alle erdenklichen Modelle und Antriebsformen realisieren lassen“, so Chefentwickler Sampson. Bei der sogenannten Variable Plattform Architecture (VPA) liegen die Batterien tief im Wagenboden. Je nach Bedarf kann die Zahl der Akkupacks den Leistungsanforderungen angepasst werden, ohne dass die Struktur von Front und Heck verändert werden muss. Gleichzeitig können dank des flexiblen Aufbaus auch alle Antriebsformen – von Front- über Heck- bis zum Allradantrieb – realisiert werden. Auch der Einbau von bis zu drei Motoren ist, so verspricht Sampson, ohne Probleme möglich. Dank dieser Plattformtechnologie sollen in den kommenden Jahren in kurzer Abfolge bis zu sieben Modelle auf den Markt rollen.

Für das Design der Fahrzeuge ist Richard Kim verantwortlich, der bereits als Kreativer an der Form der BMW-E-Modelle i3 und i8 sowie dem i8-Roadster-Konzept beteiligt war. „Wir können dank VPA Modelle in allen Segmenten auf den Markt bringen“, erklärte Kim in Las Vegas und enthüllte seine erste Schöpfung als Faraday-Chefdesigner. Der FF Zero 1 Concept „ist kein klassischer Konzeptwagen, sondern vielmehr ein Wagen der Konzepte, ein elektrisch angetriebener Traumwagen“, beschreibt Kim den flachen Prototypen, bei dem an der einen oder anderen Stelle Anleihen am BMW i8 nicht zu übersehen sind. „Wir haben den FF Zero von innen nach außen entwickelt. Der Fahrer sitzt in einem nach den Vorstellungen der Nasa entwickelten Sitz in einem 45 Grad-Winkel hinter dem Lenkrad, in dem ein Smartphone integriert ist“, so Kim. Natürlich ist der 1000 PS starke Einsitzer für autonomes Fahren ausgelegt und ständig online. „Unser FF Zero ist eigentlich ein Tablet auf Rädern“, beschreibt Kim den Flachmann. Auch wenn der 320 km/h schnelle FF Zero 1 keine Zukunft hat, so werden doch Designdetails bei den Serienmodellen wieder auftauchen. „Teile der Seitenansicht werden wir bei den Serienmodellen übernehmen.“

Produziert werden die ersten Faraday-Modelle in einer neuen Fabrik in North Las Vegas. „In wenigen Wochen werden wir dort den Grundstein für unser erstes Werk legen“, kündigt Sampson an. Subventioniert wird die Anlage vom US-Bundesstaat Nevada – offensichtlich denken auch Zukunftsunternehmen in handfesten gegenwärtigen Kategorein, wenn es um Finanzen geht. Diese erste Fabrik ist allerdings erst der Auftakt für ein globales Fertigungsnetz. Zu den Faraday-Stützpunkten wird auch Deutschland gehören. Nach Informationen der Tageszeitung „Die Welt“ plant das Unternehmen die Gründung einer Niederlassung in Düsseldorf. (ampnet/ww)

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Foto(s) © Faraday Future